Wirtschaftsforum der Gemeinschaften
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in english Zukunftswerkstatt

Projekt-Name: Zukunftswerkstatt

Präsentation der Idee Zukunftswerkstatt als Prozessbegleitung

Samstag, 09.05.2009, 15-18 Uhr 

1. Vorstellungsrunde der Teilnehmenden mit Name und Herkunft bzw. derzeitigem Lebensort/zentum (kurz). mit Antwort auf die Frage wieso der/die Teilnehmende hier bei dem Kreis ist bzw. was sie/er schon über den Prozess Zukunftswerkstatt weiß.
Der Einladende, Roy Rempt, stellt die Zukunftswerkstatt als kraftvoll(st)en Prozess zum Bearbeiten krisenhafter Situationen, zum Entwickeln von Visionen & Ideen und zum gemeinsamen Planen von Auswegen bzw. Erreichen der Visionen & Ideen vor.

Die Entwickler Robert Jung und Norbert Müllert forschten, warum Menschen nicht ihr eigenes Schicksal stärker selbst bestimmen und fanden heraus, dass einige im Meckern und Kritisieren hängen bleiben und nicht in's Visionieren kommen. Andere entwickeln Visionen und resignieren, wenn sie mit der Realisierung beginnen an den Schwierigkeiten und/oder schlechter Planung. Nur wenige Menschen schaffen es, aus einem unerträglichen Zustand heraus, Visionen & Ideen zu entwickeln und dann auch noch passend / gut zu Planen, Verbündete zu finden, sich zu organisieren,... Außerdem stellten sie fest, das das Schicksal unserer Menschheit auf dem Schicksal der einzelnen Menschen aufbaut und es sehr viele Menschen braucht, die erfolgreich (+folgenschwer) ein gutes Leben für sich und die Menschheit planen und realisieren.

Für die Menschen die bisher darin nicht erfolgreich sind, haben sie darum die Zukunftswerkstatt entwickelt. Dieser Prozess holt die Menschen, die daran teilnehmen ab bei ihrer Kritik und Unzufriedenheit und lädt ein, in einer ersten Phase diese auszusprechen, zu schauen, wodurch sie hervorgerufen oder gefördert werden dies alles zu notieren und dann rituell an die Seite zu stellen, um den Blick und Geist frei zu haben für einen Blick in eine gewünschte Zukunft, auf die eigene schönste Vision von Zukunft. In einer Traum-Reise oder mit ähnlichen Kreativität fördernden Methoden wird diese in der zweiten Phase gefunden, und einander dargestellt, erst sehr künstlerisch kreativ, dann immer allgemein verständlicher und schriftlich. Aus diesem Zustand, sich voll und ganz in der Vision befindend, wird in der dritten Phase dann geplant, wie diese Vision zu erreichen ist. Dazu bedienen sich die Teilnehmenden des Tricks der Rückwärts-Planung, denn die Entwickler der Zukunftswerkstatt fanden heraus, dass es fast kinderleicht ist, herauszufinden, was jeweils (was alles) davor zu tun ist (z.B. bevor ich einen Kaffee trinken kann). (ich brauche heißes Wasser und Kaffee-Pulver, davor eine Feuerstelle, Brennmaterial, ein feuerfestes Gefäß, etwas zum entzünden des Feuers,... davor das Material für das feuerfeste Gefäß und die Bearbeitungswerkzeuge zum Herstellen des feuerfesten Gefäßes,..., davor...)
Dadurch, dass immer eine Gruppe an einer Zukunftswerkstatt teilnimmt und alle Prozesse offensichtlich für alle sind, ergibt sich Kooperation für gemeinsame Visionen und/oder gemeinsame Aufgaben -> Arbeitsteilung, Verabredungen, Hilfe-Angebote,... Organisation. Wenn nicht, regt der Begleiter / Zukunftswerkstatt-Moderator diese an,... Der Moderator führt durch diesem Prozess und kennt alle Probleme, die bei diesem auftreten können bzw. hat für alle auftretenden Probleme, Hilfen parat oder weiß woher Hilfe zu beschaffen ist.

Der Prozess dauert zwei bis drei Tage, kann aber bei größeren Gruppen von 50 und Mehr auch länger dauern oder als beständiger Prozess mit gleitenden Einstieg-Zeiten gestaltet werden, wo es dann auch mehrere Begleiter/innen braucht, die aber nicht alle den gesamten Prozess begleiten müssten.

> Buch: 'Zukunftswerkstätten', Autoren: Robert Jung und Norbert Müllert
> Internetportal: www.zwnetz.de mit weiterer Erklärung des Prozesses, mit Übersicht über Moderator/inn/en und Ergebnisse von Zukunftswerkstätten,... (work in prozess)