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in english Spirulina Algen Anbau

Protokoll zum Workshop „Spirulina Algen Anbau“ von Jens Becker

 

Spirulina-Algen sind ein Komplett-Nahrungsmittel, das fast alle Nährstoffe enthält. Es ist möglich, diese Algen selber anzubauen.

Der Vorteil ist, dass sie wenig Fläche brauchen und sich schnell vermehren. So kann eine Person sich schon mit einem wenige Quadratmeter großen Spirulina-Becken mit den wichtigsten Nährstoffen versorgen. Für eine Vollversorgung mit Spirulina als Hauptnahrungsmittel ist allerdings ein größerer Teich notwendig.

Der Arbeitsaufwand wird pro sich selbst versorgender Person auf ca. 2 Stunden pro Tag geschätzt.

 

Jens Becker hat im letzten Jahr mit der Algenzucht im kleinen Rahmen begonnen und geht im Juni 2011 auf größere Becken im Freiland über. Die Muster-Farm liegt in der Nähe von Frankfurt am Main. Mit dabei ist eine Gruppe von ca. 10 Personen im Umfeld der Gemeinschaft „Darmstädter Community“. Hier werden erste Erfahrungen gesammelt.

Eine solche Mini-Farm kann – zumindest in ihrer Anfangszeit – mit den Weltmarktpreisen von Spirulina-Algen nicht mithalten. Dafür werden dort jedoch frische Algen geerntet, die es bisher in Deutschland nicht gibt.

 

Spirulina wachsen bei 20-37° - bei 35° am besten. Es gibt auch spezielle Kaltwasser-Sorten (18°), die jedoch in der Anschaffung teuer sind. Im Weiteren werden Belüftung und Licht gebraucht – zu viel Licht kann jedoch auch schädlich sein.

Jens möchte Gemeinschaften und Gruppierungen unterstützen, die vor haben, eigene Spirulina-Anbauprojekte zu verwirklichen.

Demnächst wird eine Homepage zu dem Thema auf

www.spirulina-anbau.de

zu sehen sein.

 

Am Schluss des Vortrags ging Jens auf die Pflanze Topinambur ein, die ganzjährig zu ernten ist und roh oder gekocht gegessen werden kann. Sie bildet Kartoffel-ähnliche Knollen. Sie vermehrt sich rasant, ist jedoch auf Grund ihrer Form schwer zu waschen.

Die Knollen sind in Gemüseläden erhältlich.