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Dragon Dreaming
Dragon Dreaming
Zu Beginn der Präsentation wird jeder Teilnehmner/jede Teilnehmerin nach ihren Erwartungen an diesen Vortrag gefragt
Es gibt bei Dragon Dreaming Projekten 4 große Phasen:
1. Träumen
2. Planen
3. Tun
4. Feiern
Aus dem Feiern kommt die Energie für das nächste Projekt oder für den Fortgang des Projektes.
Ein Resümee wird dazwischen gezogen.
Meist sind Menschen entweder nur Träumer, Planer, Tuer oder Feierer.
Oft sind Träumer und Tuer in Konflikt, oder die Planer und die Feierer.
Dabei können die Menschen auch dankbar sein, dass es andere Menschen gibt, die genau die "entgegengesetzten" Qualitäten haben.
Alle 4 Qualitäten sind gleichermaßen wichtig.
Jedes Dragon Dreaming Projekt soll 3 Anforderungen erfüllen:
- das persönliche Wachstum (für jeden)
- es soll die Gemeinschaft stärken
- es soll der Welt dienen.
ich habe eine Idee.
Wie gehe ich jetzt vor?
Ich kenne Leute aus meinem Umfeld von denen ich denke, sie haben Qualitäten, Fähigkeiten und das Interesse, bei einer solchen Sache mitzumachen.
Ich lade 5-6 Leute ein und erzähle ihnen meinen Traum und warum er wichtig ist (für die Welt, für die Gruppe etc.).
Dann muss ich mein persönliches Projekt sterben lassen (!)
Damit gebe ich dem Projekt die Chance, als Gruppenprojekt neu zu entstehen.
Es beginnt mit einer Redestabrunde mit der Frage "Was braucht es damit es 100% auch Dein Projekt ist"? Dan kann man nach Abschluss des Projekts (vielleicht nach einem einem halben Jahr) auf das Dragon Dreaming zurück blickt, sagen: "Ich hätte meine Zeit nicht besser nutzen können."
Es kann ein Feld entstehen, in dem man angedockt ist an ein Wissen, das man vorher noch nicht hatte. Die Personen erlauben sich, 100% zu träumen.
Was die Personen in der Rederunde sagen, wird in Stichpunkten auf einem Flipchart mitgeschrieben.
Jeder sagt "damit es auch mein Traum ist, braucht es ..."
Der Redestab geht so oft rum, bis keiner mehr etwas zufügen möchte. Jedes Mal wenn er bei einem wieder ankommt, hat sich sein Traum vermutlich verändert.
Um richtig in die Planungsphase einzugehen, muss der Traum durch ein Nadelöhr durch. Es findet eine Destillierungsphase statt.
Danach nennt jder ganz konkrete Handlungsschritte. Eine Liste von allen To-Dos -
(auch kleine Sachen, z.B. "Konto einrichten". aber nicht zu detailliert "Fahrrad holen um zur Bbank zu fahren" oder zu generell "Finanzfluss klären")
Nummern: Ist es ein Traum-Punkt (1), ein Planungs-Punkt (2) ein Tun-Punkt (3) oder ein Feier-Punkt (4).
ALle 4 Zuordnungen sollten ausgeglichen oft vorkommen. Das gegenseitige Kennenlernen, erhöht die Motivation und ist damit Teil der Traumphase, hat jedoch auch Aspekte des Feierns.
Spielplan:
Die einzelnen To Do - Punkte werden auf einem "Spielplan" eingetragen und von oben nach unten durchnummeriert
---------------------------
1 oStart
(hier werden die Punkte eingetragen, mit Nummern)
o o
---------------------------
2 o o o
o o
---------------------------
3 o
o o
---------------------------
4 o
o o
oZiel
---------------------------
Dann werden die sinnvollen Verbindungen zwischen den Punkten eingetragen.
Dann stellen wir fest: Es gibt Verbindungen, die nicht zueinander passen, weil ein Link (zusätzlicher To-Do-Punkt) fehlt.
Wenn "Sackgassen" entstehen, d.h. wenn Linien bei Punkten enden die nicht weiter zum Ziel führen, müssen neue Verbindungen her, bis alle Punkte in Verbindungen von oben nach unten (Start nach Ziel) eingebunden sind.
Dann werden zwei Fragen zu jedem Punkt gestellt:
Wie lange braucht es, um diesen Punkt umzusetzen?
Wie viel Geld braucht es, um diesen Punkt umzuseten?
(beides intuitiv. Die Punkte sind Näherungen. Meistens liegt man aber mit dieser Vorgehensweise ähnlich nah an der Reailtät wie mit "klassichen" Kostenschätzungen.
Man kann als weiteres Hilfsmittel einen Gantt-Chart einbauen (Balkendiagramm der einzelnen Punkte über die Zeitlinie, als zweites Diagramm).
Die nächste Frage an die Gruppe ist: Wer fühlt sich zu welchem Punkt berufen?
Dann wird der Name neben den Punkt geschrieben. (mehrere Namen gehen auch) in grün. Das sind die Verantwortlichen.
Die nächste Frage ist: wer kann etwas gut, hat aber keine Lust mehr dazu? (z.B. Buchhaltung)
Diese Person wird in schwarz dazu geschrieben. Das sind die Berater. Sie müssen das nicht machen, sollen die anderen aber beraten.
Die nächste Frage ist: Wer hat Angst vor einem Punkt?
Diese Person wird in rot dazu geschrieben. Das sind die Lehrlinge. Sie stehen beim nächsten Projekt vielleicht als Grüne da....
Wo Angst ist, ist Energie. Diese sollte nicht verloren gehen.
Mit neuen Leuten wird der Traum neu durchgegangen und die Neuen können Traumaspekte hinzufügen.
Sobald eine Kleingruppe einen To-Do-Punkt beginnt umzusetzen, wird er gestrichelt, wenn er abgeschlossen ist, wird er ausgemalt. Auf diese Art kann jeder sehen wie weit die Anderen Kleigruppen mit der Umsetzung sind - es brauchen so keine Protokolle geschrieben und gelesen zu werden!!
Der Zettel mit den Punkten = Spielplan (Karabirrdt) ist wichtig und sollte allen Einsichtig sein.
(Die Pfade vom Start zum Ziel sind "Songlines" wie bei den Aborigines.)
Frage: Wer trägt evtl. Verluste des Projektes?
Diese Leute tragen dann auch die Verantwortung für die Finanzentscheidungen des Projektes.
Wenn zu wenig Leute die Verluste tragen würden, ist das Projekt einfach noch nicht reif.
Alle Rollen haben eine hohe Verbindlichkeit. Man kann nur aus den Punkten herausgehen, wenn man jemanden findet, der für einen einspringt.
Wie kommen wir ins Tun?
Wenn eine Gruppe anfängt, einen Punkt zu tun, oder einen abschließt, wird gefeiert. Feiern = tief empfundenes Wertschätzen des Beitrags jedes Einzelnen. Das gegenseitige Hören der einzelnen Wertschätzungen ist der Geist des Feierns. Die positiven Sachen werden betont, für die Misslungenen wird Verständnis gesucht. Man kann sagen "ich hätte es so und so gemacht".
Ein Spielplan sollte zwischen 20 und 50 Punkten haben. (d.h. 40-100x feiern pro Projekt)
Einen Punkt kann man nur rausnehmen, wenn die ganze Gruppe einverstanden ist.
Innerhalb des Projektes gibt es Zweiergruppen ("Buddys") die sich ein Mal pro Woche über ihre Vorhaben innerhalb des Projekts kontaktieren und über den Stand wie weit sie sind.
Bei Problemen / Nicht-Erreichen wird gefragt: Welche Unterstützung brauchst Du?
- Am Ende des Vortrags wurden alle Beteiligten nach ihren Erwartungen vom Anfang des Vortrags gefragt, bei allen haben sie sich erfüllt. Jeder wurde gefeiert. Nicht erfülltes wird auch gefeiert!