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Dragon Dreaming
Projekt-Name: Dragon Dreaming
Bericht vom dragon dreaming workshop mit Ita aus 7linden
Dragon Dreaming - in einer Gruppe ein Projekt in die Welt bringen
- ein projekt erden, ohne sich dabei zu überarbeiten, gute Finanzierung.
Erfunden von John Croft, Gaia Foundation Australia. Die Methode beruht auf 3 Grundsätzen:
1. Das Projekt soll dem persönlichen Wachstum dienen
2. es soll die Gruppe weiterbringen
3. es soll der Welt dienen
Wo ist der höchste Gewinn für alle da? Es gibt eine Lösung, mit der alle zufrieden sind.
es gibt 4 Projektphasen: Träumen, Planen, Handeln, Feiern. In normalen Projekten fallen 90% der Menschen bei den Übergängen zwischen den Phasen weg. Also von 100 kommen nur 10 in die Planen-Phase, nur einer in die Handeln-Phase.
Wichtig ist eine gleichmäßige Phasenverteilung. Und auch der Rollen:
Innerhalb jeder Gruppe gibt es Träumer, Planer, Handelnde, Menschen die gern feiern. Zusammen haben sie alles Wissen, was es braucht um das Projekt zu erden. Das Wissen der einzelnen ergänzt sich. 1+1=10
Phase 1: Traumphase
Der erste Träumer lädt 5 Menschen ein und stellt ihnen seinen Traum/ seine Idee vor. Dann frägt er die anderen: Wie muss dieser Traum sein, damit er auch zu deinem Traum wird? Jeder kann dann in einer Runde sagen, was er noch hinzufügen würde- nicht, was er weglassen würde. Danach frägt der 1. Träumer: Wer stimmt 100% diesem Traum zu? Am Schluss lässt der erste Träumer seinen ursprünglichen Traum sterben, damit er als Traum der Gruppe neu geboren werden kann.
Phase 2: Planungsphase
Hier wird ein Spielplan erstellt. Das Projekt bekommt eine zeitliche Begrenzung, alle Handlungsschritte die dazu benötigt werden, werden gesammelt und den Phasen zugeteilt. Wieder ist es wichtig, dass alle Schritte gleichmäßig in den Phasen verteilt sind.
Alle Schritte werden in den Spielplan eingetragen, mit O und dahinter die Beschreibung. Wurde ein Schritt begonnen, wird erst mal gefeiert. Dann bekommt der O eine gestrichelte Linie. Ist der Schritt beendet, wird wieder gefeiert und der O wird ausgefüllt.
Im Plan werden die Punkte durch Striche miteinander verbunden. Das Spielplan ist vollständig, wenn alle Punkte verbunden sind, ohne großen Sprünge zu machen. Man muss kein Protokoll führen, der Spielplan zeigt den genauen Verlauf.
Wenn alle Schritte genau geklärt sind, frägt man die Mitspieler: Wer hat Lust auf welche Aufgabe?
Alle die sich melden stehen mit Namen in grün hinter dem Schritt
Alle die vor einem Punkt Angst haben stehen in rot hinter dem Schritt
Alle die einen Schritt zwar beherrschen aber keine Lust haben es zu tun stehen in Schwarz hinter dem Schritt
Diese 3 bilden eine Arbeitsgruppe. Der Grüne ist Teamleiter, der Rote Lernender, der Schwarze Berater.
Dann wird jede Gruppe gefragt: Wie viel Geld braucht ihr, um euren Schritt zu erfüllen?
Am Ende steht auf dem Spielplan die Summe, die jeder Schritt braucht.
Danach stellt der 1. Träumer die Frage: Wer glaubt voll und ganz an das Projekt, auch wenn da 100000 Euro am Schluss stehen?
Diejenigen die jetzt aufstehen und 100% ja sagen sind die Kerngruppe für Finanzentscheidungen.
3. Phase: Handeln
Alle Schritte werden nach und nach abgearbeitet.
4. Feiern
Gefeiert wird viel zu wenig! Feiern sobald man etwas beginnt, und wenn es endet! Feiern= wertschätzen, anerkennen.
Wenn neue Leute in das Projekt einsteigen: Wieder beim Träumen anfangen! Das spart viel Zeit.
Empowered Fundraising:
Die meisten haben eine Geldwunde: Wir geben dem Geld zuviel Macht, etc.
In der Gruppe schreibt jeder auf einen Zettel seinen Namen und die Summe auf, die er für das Projekt ausgeben würde. Dann werden die Zettel eingesammelt und laut vorgelesen was da steht. (auch die die nicht das finanzielle Risiko eingehen wollen).
Die Summe wird addiert und dann kommt heraus, welche Summe noch zusammengetragen werden muss.
Jeder schreibt dann eine Liste von 10 Personen, die er fragen wird, ob er/sie das Projekt unterstützen würden.
Hinter den Namen auch den Betrag, den er für diese Person realistisch einschätzt.
Dann verabredet er persönliche Termine mit diesen Personen, stellt sein Projekt vor und frägt: Möchtest du mit 300 Euro dieses Projekt unterstützen?
Die andere Person kann ja oder nein sagen, oder auch mit mehr oder weniger Geld das Projekt unterstützen wollen.
Wichtig ist, immer gleich zu reagieren, egal was die andere Person sagt.
Am Schluss noch 2 Fragen an die Person:
1. Möchtest du über die Entwicklung des Projektes mehr erfahren?
2. Kennst du noch jemanden, der das Projekt finanziell unterstützen könnte?