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Die Botschaft eines Ältesten der Hopi-Indianer

2. Dezember 2001 (Oraibi, Arizona)


Ein Hopi Ältester spricht

Ihr habt den Menschen erzählt, dass dies die elfte Stunde sei.
Geht nun zu ihnen zurück und sag ihnen, dass DIE STUNDE gekommen ist.
Und dass es einiges gibt, über das nachgedacht werden muss.
 
Wo lebt ihr?
Was tut ihr?
Welches sind eure Beziehungen?
Steht ihr in rechter Verbindung?
Wo ist euer Wasser? Kennt euren Garten!
Es ist Zeit eure Wahrheit auszusprechen.
Erschafft eure Gemeinschaft.
Seid gut zueinander.
Und schaut nicht nach einem Führer im außen.

Dann klatschte er in die Hände, lachte und sagte:
Dies kann eine gute Zeit werden!

Der Fluss fließt jetzt sehr schnell.
Er ist so mächtig und schnell, dass da einige von Euch Angst bekommen werden.
Sie werden versuchen, sich am Ufer festzuhalten.

Sie werden den Sog spüren und feststellen
wie sie mitgerissen werden und werden sehr leiden.
Wisset, dass der Fluss einer Bestimmung folgt.

Die Alten sagen, dass wir das Ufer verlassen müssen, uns in die Mitte des Flusses stoßen,
unsere Augen offen halten und den Kopf über Wasser halten müssen.
Und ich sage, schau wer mit dir ist und feiere!

In diesem Augenblick der Geschichte dürfen wir nichts persönlich nehmen.
Am wenigstens uns selbst.
Denn sobald wir dies täten, käme unser spirituelles Wachstum und
unsere Reise zum Halten.                        
Die Zeit des einsamen Wolfes ist vorbei. Kommt zusammen.
Verbannt das Wort Kampf aus eurer Haltung und eurem Wortschatz.
Alles, was wir jetzt tun, soll auf eine heilige Art und in Freude geschehen.
 
Wir sind diejenigen, auf die wir gewartet haben!

 

Oriah Mountain Dreamer 

Die Einladung 

Es interessiert mich nicht, womit Du Deinen Lebensunterhalt verdienst.
Ich möchte wissen, wonach Du Dich am meisten sehnst und ob Du es wagst, davon zu träumen, wonach Dein Herz sehnt.

Es interessiert mich nicht, wie alt Du bist.
Ich möchte wissen, ob Du riskierst närrisch auszusehen, Deiner Liebe, Deiner Träume wegen, wegen des Abenteuers lebendig zu sein.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten Deine Mondbahn kreuzen.
Ich will wissen, ob Du das tiefste Innere Deiner Sorgen gespürt hast, ob Du durch eine Niederlage in Deinem Leben geöffnet wurdest
oder ob Du geschrumpft und verschlossen bist, aus Angst vor weiterem Schmerz.
Ich möchte wissen, ob Du im Schmerz verweilen kannst, in meinem oder in Deinem,
ohne zu versuchen, ihn zu verstecken, ihn abzuschwächen oder ihn zu zementieren.
Ich möchte wissen, ob Du in der Freude verweilen kannst, in meiner oder Deiner,
ob Du mit Wildheit tanzen kannst und zulassen, dass Dich die Ekstase von den Finger- bis zu den Zehenspitzen erfüllt,
ohne dass es Dich vorsichtig oder realistisch werden lässt oder Dich an die Begrenztheit des menschlichen Wesens erinnert.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die Du erzählst, wahr ist.
Ich möchte wissen, ob Du jemand anderen enttäuschen kannst, um aufrichtig zu Dir selber zu sein,
ob Du den Vorwurf des Betruges aushalten kannst, um nicht Deine eigene Seele zu betrügen.  
Ich möchte wissen, ob Du Schönheit sehen kannst, auch wenn sie nicht jeden Tag hübsch ist
und ob Du Dein Leben aus der Anwesenheit Gottes nähren kannst.
Ich möchte wissen, ob Du mit Fehlern leben kannst, meinen oder Deinen,
und still am Ufer eines Sees stehen kannst und dem Silber des vollen Mondes laut "Ja!" zurufen kannst.

Es interessiert mich nicht, wo Du lebst oder wie viel Geld Du hast.
Ich möchte wissen, ob Du aufstehen kannst nach einer Nacht der Trauer und Verzweiflung, müde und zerschlagen,
und tun, was die Kinder brauchen.

Es interessiert mich nicht, wer Du bist oder was Dich hierher gebracht hat.
Ich möchte wissen, ob Du Dich mit mir mitten ins Feuer stellst, ohne zurückzuzucken.

Es interessiert mich nicht, wo, was oder mit wem Du studiert hast.
Ich möchte wissen, was Dich von innen hält, wenn alles andere zerfällt.
Ich möchte wissen, ob Du mit Dir allein sein kannst und ob Du wirklich die Gesellschaft magst,
die du in einsamen Momenten aufsuchst

 

Singt - als würde keiner zuhören

Tanzt - als würde keiner zusehen

Liebt - als hätte euch noch nie jemand verletzt

Arbeitet - als brauchtet ihr kein Geld

Lebt - als wäre das Paradies auf der Erde

                                                              Quelle unbekannt